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Berufspolitik Tessin

Wie gewohnt möchte ich an dieser Stelle die jüngsten Aktivitäten der Sektion der italienischen Schweiz präsentieren. Die alten Dossiers liegen weiter auf dem Schreibtisch, doch die neuen Entwicklungen gewinnen immer mehr, ja mehr als erwartet, an Bedeutung:

1. Die wichtigste Weiterbildungsveranstaltung war ein Begegnungstag zwischen verschiedenen Schulen und Ausrichtungen/Methoden, an dem Dr. Alberto Passerini das «Imaginative Verfahren» vorstellte. Die Fortführung der Mindfulness-Seminare im Kloster Bigorio ist weiter gewährleistet, ebenso der mehrjährige und à la carte angebotene Aus- und Weiterbildungskurs in Psychotraumatologie. Die verschiedenen Anlässe führten zu den erhofften Ergebnissen und ermöglichen es, den interdisziplinären und transtheoretischen Ansatz laufend weiter zu konsolidieren.

2. Bezüglich der definitiven eidgenössischen Akkreditierungen ist unsere Sektion – in dieser Angelegenheit auch von unserem Kollektivmitglied IRG vertreten – weiter sehr aktiv und innovativ und arbeitet eng mit den ASP-Zentralorganen und dem BAG zusammen. So erarbeiten gegenwärtig verschiedene weitere Partner aus der Deutschschweiz und der Romandie — 9 insgesamt — unter der Bezeichnung Curriculum ASP bzw. Weg C einen «Prototyp einer transtheoretischen Akkreditierung». Möglich wurde dies dank des ausgezeichneten Austausches unter den Instituten, der sich in den letzten zwanzig Jahren innerhalb der Charta etabliert und in den letzten zwei Jahren weiter vertieft hat und der die Grundlage für Akkreditierungen über die ASP bilden wird. All dies gehört für uns Ausgebildete, Ausbildende und Auszubildende in der Südschweiz zu den obersten Prioritäten.In diesem Sinn konsolidiert sich nun auch – und dies ist für uns in der Südschweiz und in Südeuropa von vitaler Bedeutung – der anvisierte, aus der engen Zusammenarbeit zwischen ASP, FSP und SBAP entstandene sogenannte Weg D bzw. modulares Curriculum.

Weitere Details folgen.

3. Das Projekt «Psychotherapie-Wissenschaft» (SPT/PTW) wird in unserem Einzugsgebiet insbesondere mit der seit dem letzten Mai tätigen «Arbeitsgruppe für Forschung, Innovation und Entwicklung» weiter vorangetrieben.

Weitere Details folgen.

Nicola Gianinazzi

Vorstandsmitglied, Verantwortlicher für die Berufspolitik und Mitgliederbetreuung in der italienischen Schweiz

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Berufspolitik Romandie

In diesem Frühjahr haben wir erneut einen Tag zur Weiterbildung organisiert. Das Thema waren psychologische Spiele, wie sie in der Theorie der Transaktionsanalyse beschrieben und analysiert wurden. Letztlich waren nur wenige Mitglieder dabei, was sehr schade ist, da diese Weiterbildungstage nicht allein den ASP-Mitgliedern vorbehalten sind, sondern sich ebenso als Treffpunkt mit unseren Kollegen/-innen aus anderen Berufsverbänden verstehen.

Die Aktivitäten der Sektion Suisse Romande konzentrieren sich vor allem auf die persönliche Unterstützung der Mitglieder, die Fragen oder spezielle Anliegen haben, aber – natürlich – auch auf die Teilnahme an den verschiedenen Sitzungen des Komitees in Zürich.

Hinsichtlich der Akkreditierungsverfahren der Weiterbildungseinrichtungen haben drei Genfer Institute, das ODeF, L‘Atelier und das Centre AT Genève, ihre Kräfte gebündelt und sich gemeinsam für den Kurszweig der ASP eingetragen (den sogenannten Weg C). Die Organisationen und die ASP leisten hier Grosses, um für die Zeit nach 2018 eine tragfähige und zufriedenstellende Konfiguration zu schaffen (also nach dem Übergangszeitraum, der auf die Einführung des Bundesgesetzes über die Psychologieberufe (PsyG) im April 2013 folgte). Mir ist kein vergleichbares Vorgehen von anderen Instituten in der französischen Schweiz bekannt. Sollte es welche geben, würde mich interessieren, wie dort die Arbeiten vorangehen.

Ich möchte Dr. Liviu Poenaru danken, der sich zur Zusammenarbeit mit den Redaktoren unserer Verbandszeitschrift «à jour – Psychotherapie Berufsentwicklung» bereit erklärt hat und somit die Qualität dieser Publikation sowie die Präsenz unserer Region innerhalb der ASP fördern und unterstützen wird.

Wir freuen uns über Ihre Vorschläge und Anmerkungen, wie wir unserer Sektion noch mehr Gehör verschaffen können.

Bruno de Raemy

Vizepräsident, Verantwortlicher für die Berufspolitik und Mitgliederbetreuung in der französischen Schweiz

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