Menschen brauchen Menschen

Hans Waldemar Schuch

Abstract


Krisen gibt es immer. Sie gehören zum Leben. Der Autor erläutert seinen „erweiterten Krisenbegriff“. Er bezieht sich auf Hegels „Ökonomie als System der Bedürfnisse“. Indem er Krise mehrperspektivisch beschreibt, identifiziert er „das Kapital“ und „die Politik“ als zwei zentrale Krisenherde, die den prekären Lebensbereich der Menschen bestimmen. Psychotherapie kann dazu beitragen, dass Menschen wieder eine Vorstellung von „gelingendem Lebensstil“ bekommen und entsprechend auf ihr Umfeld einwirken. Im Sinne von Kulturkritik orientiert sich der Mensch dann an den „Grundqualitäten des Menschen“ (Hominität). Schlüsselwörter Prekäre Lebenslage, Kapitalismus; Politik; technische Vernunft; gesellschaftlicher Stress; Humantherapie; Gefahr der Psychologisierung; Hominität.

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