Die Philosophische Praxis und die Zukunft der Psychotherapie

Gerd B. Achenbach

Abstract


Große Philosophie begegnet uns in Gestalt individuellen Denkens, nicht in Form von „Schulen“. In der Antike war sie primär praktisch, Anleiterin des Lebens, worin sich ein stolzes Menschenbild ausdrückte. Ging es antik um das Gelingen des Lebens, so im Mittelalter unter Anleitung des Priesters um die Rettung der Seele: das demütige Menschenbild wird herrschend, in dem sich der Mensch zugleich als himmelswürdig denkt. In der Moderne, eröffnet durch Rousseau, entdeckt sich der Mensch als fremdbestimmt. Sein Verhältnis zu sich selbst wird theoretisch.

Die Geschichte der Verkleinerung des Menschen setzt ein. Goethe und Nietzsche weisen hingegen in eine Zukunft, die in Form der Philosophischen Praxis bereits Gegenwart ist und als Aussicht den Psychotherapien bevorsteht.

Schlüsselwörter Antike; Philosophie und Schule; Menschenbild; Lebensführung; Selbsterkenntnis

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