Neurophysiologie psychosomatischer Schmerzen

Johann Caspar Rüegg

Abstract


Psychosomatische chronische Rückenschmerzen sind oftmals die Folge von psychosozialem Stress, aber auch von früheren traumatischen und schmerzhaften Erfahrungen, die sich ins Schmerzgedächtnis eingeschrieben haben und damit funktionelle und strukturelle Veränderungen in Gehirnstrukturen hervorrufen, die der Perzeption von Schmerzen dienen. Patienten mit Weichteilrheumatismus (Fibromyalgie) leiden aber nicht nur an Rückenschmerzen, sondern meist auch an Depressionen und Angststörungen. Umgekehrt beeinflussen Angst und Depressionen mit „Katastrophendenken“ wiederum die Intensität der Schmerzwahrnehmung, die aber auch von der Aufmerksamkeit und Bedeutung abhängt, die man dem Schmerz beimisst.

Schlüsselwörter:
Rückenschmerzen; Migräne; Phantomschmerzen; Schmerzgedächtnis; Neuro-plastizität; kognitive Schmerzmodulation

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