Seinsangst oder mangelnde Selbstgewissheit. Psychotherapeutische Konsequenzen aus einer qualitativen Untersuchung an Morbus Crohn-Patienten

Melitta Schwarzmann, Markus Hochgerner

Abstract


Die Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung und Erfahrungswerte aus der Praxis zeigen, dass sich in der Psychotherapie mit Psychosomatikpatienten die differenzierte Bestimmung des Entwicklungsniveaus innerhalb der Ich-strukturellen frühen Schädigung als sehr hilfreich erweist. Dabei gilt es zu unterscheiden, inwiefern ein Patient an mangelnder Daseinsgewissheit oder/und an mangelnder Selbstgewissheit leidet. Patienten mit mangelnder Daseinsgewissheit profitieren von anderen Heilfaktoren als Patienten mit mangelnder Selbstgewissheit. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den psychodiagnostischen Differenzierungsmerkmalen innerhalb der Ich-strukturellen frühen Schädigung und den psychotherapeutischen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.

Schlüsselwörter:
Psychosomatik, Ich-strukturelle frühe Schädigung, mangelnde Daseinsgewissheit, mangelnde Selbstgewissheit, Psychotherapie, Therapeutenverhalten, Regression, Progression.


Volltext:

PRINT

Refbacks

  • Im Moment gibt es keine Refbacks


Copyright (c) 2000 Melitta Schwarzmann, Markus Hochgerner

Lizenz-URL: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/