Störungsspezifisches Skillstraining - Ein Erfahrungsbericht zur Anwendbarkeit und Akzeptanz im stationären Bereich

Hemma Griengl, Alice Sendera

Abstract


Die operationalisierte Diagnostik der Persönlichkeitsstörungen durch internationale Diagnosensysteme stellt eine wichtige Grundlage für eine störungsspezifische Behandlung von Persönlichkeitsstörungen zur Verfügung. Durch spezifische therapeutische Ansätze vor allem der kognitiv-behavioralen Therapie bietet sich vermehrt die Möglichkeit, Störungen der Persönlichkeit problemorientiert und wirkungsvoll zu behandeln. Die Dialektisch-Behaviorale Therapie nach Marsha M. Linehan (DBT) ist eine kognitiv-behaviorale Breitspektrumstherapie, die eine Kombination von Einzeltherapie und Gruppentherapie in Form des Fertigkeitentrainings beinhaltet und ursprünglich als störungsspezifischer Ansatz für die Behandlung von Patientinnen mit Borderline Persönlichkeitsstörung entwickelt wurde. In unserer Untersuchung wurden die vier Module des Fertigkeitentrainings (Achtsamkeitsübungen, Umgang mit Gefühlen, Zwischenmenschliche Fertigkeiten und Stresstoleranz) im Sinne eines störungsspezifischen, aber diagnosenunspezifischen Ansatzes Patientinnen mit unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen mit Selbstschädigungstendenzen, Störungen der Identität und der Emotionsregulation angeboten und die subjektive Einschätzung der Patientinnen bezüglich der Anwendbarkeit und Wirksamkeit des Trainings erhoben.

Schlüsselwörter:
Persönlichkeitsstörung, Skillstraining, störungsspezifisch, Evaluation.


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